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Erfassung von Betreuungswünschen und Elternbedarfen zur Ganztagsbetreuung in der Primarstufe am Beispiel NRW

Ziel des Projekts ist es, am Beispiel NRW länderspezifische Erkenntnisse über das Ausmaß und die Varianz von Elternwünschen nach Betreuung in Form eines Ganztagsplatzes für Grundschulkinder zu gewinnen, sowie dafür ursächliche Bedingungsfaktoren zu identifizieren. Es ist dabei einerseits von Interesse, wie viele Ganztagsplätze landesweit in etwa benötigt werden, aber auch, wie sich der Bedarf regionalspezifisch in einzelnen Kommunen darstellt. Bei der Erhebung über Bedarfslagen spielen auch weitere Faktoren eine Rolle, wie etwa der benötigte zeitliche Umfang an Betreuung, Gründe für die Nutzung/Nicht-Nutzung oder die Art der favorisierten Betreuungsform. Darüber hinaus wird durch die Erhebung der (kommunalen) Elternbedarfe eine Datengrundlage für Bedarfs- und Kostenanalysen geschaffen, die eine notwendige Bedingung für das Forschungsprojekt sind, um Modellrechnungen über zusätzlich zu schaffende Plätze sowie über fehlendes pädagogisches Personal zu erstellen.

Anlage und Nutzen der Untersuchung

Um die genannten Forschungsdesiderate zu schließen, ist es notwendig, einen repräsentativen Datensatz (in diesem Fall für das Land Nordrhein-Westfalen) zu erheben. Dafür muss in einem ersten Schritt ein landesweiter durchschnittlicher Bedarf an Ganztagsplätzen für NRW erfasst werden. In einem zweiten Schritt können im Vergleich dazu regionale Differenzierungen nach Landesteilen und siedlungsstrukturellen Typen abgebildet werden, um nähere Erkenntnisse über die Varianz des Betreuungswunsches von Eltern zwischen Stadtteilen/Planungsbezirken bzw. Gemeinden (in Kreisen) auch in Abhängigkeit von ihrer Größe zu gewinnen. Es wird in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) bei der nächsten Erhebungswelle (2019) der DJI-Kinderbetreuungsstudie (KiBS)  eine zusätzliche Stichprobe für NRW gezogen. Die zusätzliche Stichprobe für NRW wird 150 Gemeinden mit 5.000 Fällen umfassen. 

Laufzeit

Januar 2019 - Dezember 2020

Kooperation

Die Durchführung der Studie erfolgt in enger Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI)

Förderung

Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Mitarbeiter/-innen

Mirja Lange
Tel.: 0231/755-7422
E-Mail: mirja.lange@tu-dortmund.de

Manuel Waschik
Tel.: 0231/755- 7203
E-Mail: manuel.waschik@tu-dortmund.de

Dr. Julia Weischenberg (in Elternzeit)
Tel.: 0231/755-5552
E-Mail: julia.weischenberg@tu-dortmund.de

Lia Brüggemeyer (studentische Mitarbeiterin)
E-Mail: lia.brueggemeyer@tu-dortmund.de

Simon Rensing (studentischer Mitarbeiter)
E-Mail: simon.rensing@tu-dortmund.de