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tu Dortmund

Das Wissen zur Kinder- und Jugendarbeit

Das Projekt "Das Wissen zum Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendarbeit - Was wissen Arbeitgeber und was liefert die Forschung?" verfolgt zwei Hauptziele. Zum einen ist es Ziel des Projekts die Angebote, Strukturen und Leistungen der Kinder- und Jugendarbeit als gesellschaftlichem Lernfeld für Heranwachsende sichtbar zu machen. Zum anderen sollen der Dialog, der Austausch und die Kooperation zwischen Kinder- und Jugendarbeit und Wirtschaft gefördert werden - insbesondere hinsichtlich der Themen Personalentwicklung sowie Kompetenz­erwerb und -wahrnehmung. Aus diesen Forschungs­zielen leiten sich folgende Forschungsfragen ab:

1. Welche aktuellen empirischen Studien der sozial­wissen­schaftlichen und psychologischen Forschung sind im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendarbeit bereits vorhanden? Was sind die zentralen Forschungsergebnisse? Wie lassen sie sich systematisieren und vergleichen?

2. Was wissen Personalverantwortliche in Wirtschaftsunternehmen über die Kinder- und Jugendarbeit als einem Feld des außerschulischen Kompetenzerwerbs? Wie stehen die Unternehmen zur Frage der Zertifizierung außerschulisch erworbener Kompetenzen? Welche Möglichkeiten bestehen, den Dialog zwischen der Kinder- und Jugendarbeit und der Wirtschaft zu fördern und gegenseitige Kooperationsbeziehungen zu entwickeln?

Anlage und Nutzen der Untersuchung

1. Die Sekundäranalyse: Um die aktuellen empirischen Studien zusammenzutragen, wurden zunächst mithilfe einer umfangreichen Literaturrecherche systematisch empirische Studien zur Kinder- und Jugendarbeit aus den Jahren 1998-2008 gesammelt. Mithilfe eines Auswertungsrasters konnten die Studien anschließend nach verschiedenen Komponenten ausgewertet und analog betrachtet werden. Nach der Auswertung der Studien wurden die Daten in SPSS eingegeben und stehen somit einer systematischen Analyse zur Verfügung.

2. Die Wirtschaftsbefragung: Um den Wissenstand der Personalverantwortlichen in Wirtschaftsunternehmen zur Kinder- und Jugendarbeit zu erforschen, erschien ein trianguliertes Vefahren sinnvoll: Zunächst wurde der Wissensbestand mithilfe eines quantitativen Verfahrens (in Form einer bundesweit repräsentativen CATI-Befragung mit einem vorwiegend geschlossenen Kategoriensystem) untersucht. Qualitative ExpertInneninterviews als Ergänzung ermöglichen es, einige Aspekte zu vertiefen, die im quantitativen Teil nicht ausreichend deutlich geworden sind.

Laufzeit

April 2008 - März 2010

Kooperation

Arbeitskreis G5 (ein Zusammenschluss des Landesjugendrings, der Arbeitsgemeinschaft "Haus der offenen Türen", der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit, der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit und des Paritätischen Jugendwerks des Landes Nordrhein-Westfalen)

Mitarbeiter/-innen

Mirja Lange (zzt. In Elternzeit)
Tel.: 0231/755-7841
E-Mail: mlange@fk12.tu-dortmund.de