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KomDat Jugendhilfe 2013, Heft 3 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Zeichen von Ausgaben, Hilfen zur Erziehung und Kinderschutz.

Der "Spiegel" spricht in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2014 von einer Krise der Kinder- und Jugendhilfe, genauer: der Hilfen zur Erziehung. Nicht zuletzt wird das an bundesweit rund 1 Million jungen Menschen und ihren Familien festgemacht, die 2012 eine Hilfe zur Erziehung in Anspruch genommen haben. Nicht ganz 7,4 Mrd. EUR haben die Jugendämter und die Haushalte der Kommunen dafür ausgegeben. Doch lässt sich allein aus diesen Zahlen eine Krise ableiten?

Hier schaut die aktuelle Ausgabe von KomDat einmal genauer hin und betrachtet die Ausgabenentwicklung, die aktuellen Zahlen zu den Hilfen zur Erziehung sowie zu den Inobhutnahmen oder auch die erstmalig erhobenen Daten zu den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter.

Kommentierung der erstmalig erhobenen § 8a-Daten

Im Jahr 2012 führten die Jugendämter in Deutschland 107.000 Gefährdungseinschätzungen durch. Ob sich dahinter ein Anstieg oder ein Absinken der Zahlen verbirgt, ist nicht feststellbar, da die Jugendämter diese Zahlen erstmalig an das Statistische Bundesamt gemeldet haben. Die 2012 mit dem Bundeskinderschutzgesetz eingeführte jährliche Erhebung liefert von nun an eine belastbare Datengrundlage für einen verbesserten Kinderschutz. In einer Stellungnahme der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik werden sowohl die regionalen Unterschiede (die Quotenspanne reicht von 43 bis 289 Fällen pro 10.000 Kindern und Jugendlichen), die Familienstrukturen, die Meldewege sowie Lücken in der Datenlage kommentiert.

Die Stellungnahme als Download